Bio-Eier

August 1st, 2009 von admin Leave a reply »

Viele Verbraucher stellen sich die Frage „Welche Eier soll ich nehmen?“, wenn sie im Supermarkt vor dem Regal stehen. Eier aus Bodenhaltung, Freilandeier oder gar Bio-Eier? Letztere sind allein deshalb schnell zu erkennen, da sie teurer sind als andere Eier. Warum ist das so?

Bio-Eier stammen von Hühnern, die mit hochwertigen Futtermitteln gefüttert werden. Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte sind teuer. Der übliche Sojaschrot, der preiswert importiert wird und zur Fütterung von konventionellen Hühnern eingesetzt wird, ist beim Bio-Bauern verboten. Platz, Aufzucht und tiergerechte Haltung haben ebenso ihren Preis. Bio-Hühner stehen nicht in engen Legebatterien, sondern haben freien Auslauf im Stall und im Freien. Frischluft und Tageslicht sind bei den Bio-Hühnern vorgeschrieben, ebenso wie ausreichend Platz zum Scharren, Picken und Staubbaden. Die Hühner sollen möglichst artgerecht gehalten werden. Hühner aus Bio-Haltung haben daher auch fast doppelt so viel Platz zur Verfügung wie konventionelle Hühner.

Bio-Eier erkennt man am sechseckigen grünen Zeichen der EU mit der Aufschrift „ Bio nach EG-Öko-Verordnung“. Wer genauer hinschaut, kann auch aus dem Stempel auf dem Ei ablesen, ob es sich tatsächlich um ein Bio-Ei handelt. Beginnt der Erzeugercode mit einer „0“, so handelt es sich um einen Bio-Betrieb. Ein weiterer Hinweis auf ein Bio-Ei: Aufgrund des Verzichtes auf Farbstoffzusätze im Futter ist das Eidotter bei Bio-Eiern meist hellgelb und nicht dunkelorange.

Bio-Eier werden übrigens regelmäßig auf giftige Agrarchemikalien hin untersucht. Der Verzicht der Bio-Bauern auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel gewährleistet, dass Bio-Eier absolut schadstofffrei sind. Sie enthalten anders als konventionelle Eier auch keine Rückstände von Medikamenten, von Dioxin oder PCB.

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