Mit Anfang 2012 tritt in fast allen EU-Ländern das Verbot der Käfighaltung von Hühnern in Kraft. In einigen Ländern gilt dieses Verbot schon früher, wie z.B. in Österreich, wo es seit Anfang 2009 keine Käfighaltung mehr geben darf.
Hühnereier erfahren durch die freie Bodenhaltung eine qualitative Aufwertung und die Ethik der Tierhaltung soll wieder an oberste Stelle rücken. Dass ein artgerechtes Leben die Lebensqualität und damit die Gesundheit der Tiere steigert, ist für verantwortungsbewusste Bauern kein Geheimnis.
In der Freilandhaltung verfügen die Tiere über freie Flächen an der frischen Luft (die Mindestfreilauffläche für ein Huhn beträgt 4 m²), erhöhte Sitzstangen, große Scharrflächen, Schatten durch Schattenbäume oder Sträucher, artgerechtes, natürliches Futter ohne synthetische Zusätze zur Einfärbung des Eidotters, Legenester mit natürlich gewachsenem Einstreu oder Stroh, ausgiebigen Freilauf mit vielen Möglichkeit für Sonnen- und Sand- oder Staubbäder, alles was Hühner lieben und ihrer Art entspricht.
Der Stall ist den Hennen frei zugänglich, er ist wegen reichlicher Fensterflächen luftig und licht (das neue Gesetz verbietet Neonlicht), den Tieren muss eine mindestens acht Stunden lange lichtfreie Ruhepause geboten werden. Im Stall muss freier Platz zum Herumwandern für das einzelne Huhn vorhanden sein, aber auch genügende Rückzugsplätze. Ein Teil des Stalles muss eingestreut sein.
Durch diese Maßnahmen verbessert sich die Gesundheit der Tiere, ihre Legekraft und schließlich die Qualität der Hühnereier. Der Konsument bekommt und genießt ein einwandfrei gesundes, hochwertiges, wohlschmeckendes Lebensmittel von glücklichen, freien Hühnern.
Was sind Freilandeier
August 1st, 2009 von admin Leave a reply »
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